Angefangenes weiter machen, beenden, Neues fortsetzen, planen

Das ist der Lauf meiner Arbeit. Am Sonntag pausiert es zumeist, vielleicht drehe ich wieder Fransen und schaue Youtube Filme über Weberei im asiatischen Raum.

Aber sonst plane ich die nächste Kette. Ich möchte Blau weben, einen breiteren Stoff für Jacke, und Co. dazu unterschiedliche Leinen- Garne aus dem Fundus,

dann möchte ich Baumwollgarn aus dem Fundus verbraten für Weben mit Chenillegarn, schön für Duschtuch .

Sommerarbeiten, keine Wolle Weben.

Aber ich stricke nun mit weiß und goldfarbenen Tussahseide, schlicht, das ist schöne Arbeit zum Mitnehmen.

Rosen

Ein Garten ohne Rosen ist möglich, aber sinnlos, das gesagte über Mops wandle ich mal ab, ich finde ein Garten braucht den mystischen Zauber dieser Pflanzen. ich stelle euch ab und zu einige aus meinem Garten vor.

Heute Sympathie, Züchter Kordes, und seit Jahrzehnten ist sie an der Hauswand mit 2 Exemplaren. Jetzt stütze ich sie störker, so blüht sie wie eine Strauchrose, aber sie kann auch lange Triebe entwickeln. Sie lässt sich auch gut in Sträuße verwenden..einfach eine sehr sehr schöne moderne Rose und gesund.

U

Um diese Zeit besuchte ich früher gerne Rosarien, Gartenschauen, durch die Containerrosenzucht wird es fast immer möglich, Rosen gleich zu kaufen. Aber beste Ergebnissemachte ich mit wurzelnackter Pflanzung im Herbst.

Über Ramie

Die Faser, eine Nesselpflanze ist der Ursprung, ist sehr robust, ich nutzte sie für Sockenwolle mit, aber mir noch sehr fremd. Ich fand Filme darüber, wieviel traditionell geerntet und verarbeitet wurde, viel Freude, ich mag das anschauen, wenn ich dann sehe wie andere weit weg von uns, fast genauso Knäule wickeln, Webstuhl einrichten, das bringt sie uns näher .

Lieber raus

statt weben,

Ich habe weiter gemäht, dann den neuen Grill, den ich runtergesetzt im Preis bekam, hervorgeholt. Dazu Fisch, Rumpsteak und Hähnchenbrust aus dem TK genommen, alles in kaltem Wasser auftauen…und nun lesen, was macht man wie, mit Kamin noch nie angezündet, wir übten, mit kleinen Holzstücken, dazu Gebrösel vom Hobeln, und Brocken von Holzbrikett, aber es war arg windstill im Garten, am Vorplatz wehte es genügend, die Holzkohle glüht, nun mit Deckel gegart, es sollte nicht zu heiß werden . Ich habe schon erlebt, dass immer abgelöst wurde mit Bier bei Rostbratwurst, das wollten wir nicht. Außen leichte Röstung, innen saftig… Dazu Gemüse, Banane, vieles wird nun erst später gegessen, es war zuviel, aber lecker, das Garen mit Deckel war gut, praktisch das Thermometer. Ich gare nicht blutig, zu roh, aber es war noch dahin zart..,aber nun wissen wir wie effektiv das Grillen nun ist mit Deckel.

Dazu eine kleine Schale scharfe Sauce, selbst gemacht, aber Fleisch und Fisch haben wir nicht gebeizt vorher, nur ein wenig Säure beim Fisch…so natur gegart war es schön.

abschließen

Ich schließe bald mit 2 Projekten ab, die blau- graue-gelbe Wollkette und die Leinenweberei in Erdtönen.

Und bin dann auch froh, es zog sich hin, aber war okay.

Auch mein Alltag ist noch nicht wie sonst, immer noch viele kleine Baustellen persönlicher Art, gesundheitlich, aber dann lerne ich eben, sich aus Terminen, dem, was andere machen, völlig herauszunehmen. Nur meine Enkel, Kinder, da habe ich Zeit.

Und am wichtigsten, die sogenannten gutgemeinten Ratschläge, sie kommen gleich in die Tonne, diese ungebetenen Vorschläge, was gut für mich ist,

Ja ich erlebte viele Widersprüche, damit ist mein Leben reich gepflastert. Und eines lernte ich, jeder geht seinen Weg und ich werde nicht fragen, wer bist du, was hast du beruflich geleistet, was hast du an Vermögen, Haus, und und… Alterssicherung, welche Rolle im Rahmen von Erfolg und Rang hast du erreicht. Was konntest du dir alles leisten.. Das ist völlig unwichtig.

Entscheidend ist, die innere Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit, die Freundlichkeit ohne Hintersinn, nicht neidisch zu sein, die schlichte Mitmenschlichkeit, vielleicht ist genau das, was ich als christliche Haltung verstehe, den anderen einfach annehmen, ihm Raum geben.

Aber auch Position beziehen, ihn zeigen, du kannst deinen Weg neu gehen, du musst nicht süchtig sein nach hohem Rang , ungeteilte Anerkennung, Es liegt an dir, Bilanz zu ziehen, deinen Weg neu zu finden, und sich klar bekennen, das sind meine Werte. Mir geht es gut nun, mein Weg tut mir sehr gut, und ich spüre, auch für mich selber wird es besser.

Heute ist noch Hochnebel, aber es darf gerne kühl und windig sein, dann kann ich draußen wieder ein wenig schaffen. Ist schon merkwürdig, wie wenig ich kann körperlich, aber ich mache das was mir möglich ist.

Dafür habe ich weiter viel gelesen, nun nochmal begonnen, das Buch: mein Leben als Schäfer, wie im Lake Distrikt ein Junge und später junger Bauer seinen Alltag schildert , dann über Unwege zur Bildung findet, und auch wie ihn der Tourismus in seiner Übertreibung in seiner Heimat schmerzt , aber noch mehr, wie Leute von Außerhalb Null Ahnung haben, warum er sein Leben so lebt, aber es ist bedrückend.

Das passiert bei uns auch, Fremde kaufen teuer alles weg, nur noch Ferienhäuser in alten Bauernhäuser, wo sonst Einheimische, Familie lebten, arbeiteten, und wollen uns sagen, was nun richtig sei..das kann nicht funktionieren, Gäste sind dann keine Gäste mehr.

Aber die Zeit wird es regeln, so wie nun viele gärtnern , die sonst nichts damit zu tun haben wollten, oder Geflügel halten.. Und so hoffe ich auf nettere Zeiten, wo nicht nur zählt was man hat sondern teilt.

Ich webe nun die Wollweberei zu Ende, ein langes Tuch, 1m breit, fester gewebt als die Wolldecken vorher.., werde mich entscheiden nach der ersten Wäsche, was draus wird…

zuhause sein

Es wird noch etwas dauern, bis ich fit genug bin für längere Touren, bzw dann mit Rad, ich habe wie schon oft, mit Schmerzen zu tun, Gliederschmerzen,  das nehme ich nun gelassen, keine Medikamente, Bewegung, aber in aller Ruhe, ab Mittag wird es besser. So genießen lässt sich der Tag gut beginnen. In der Ferne der Kuckuck, ach ja Geld nicht in der Tasche,  ..aber ein „Kuckuck“ hat noch niemand auf meine Sachen geklebt. 

Ich lerne sparsam zu sein, aber was sein muss, muss sein. So eben auch der Ausflug, mir ist schon wichtig, dass ein Friedhof persönlich gepflegte Grabstellen hat, und aus meiner  Zeit als Küsterin weiß ich, es tut so gut, genau das zu tun, es auf seine eigene persönliche Weise.

Ich habe Kraut in großer Virlfslt gepflanzt, aber Rehe Schnecken dezimiert es, und wucherndes, dazu Gräser,  aber nun wusste ich, einiges muss gekürzt werden. Ich lasse die wilden Gräser und Quecken, aber sie werden mit der Heckenschere gemäht. Den Schnitt lege ich als Mulch unter Pflanzen, das düngt. Besser als Steine.  Aber es wachsen auch gepflanzte Polstergräser, deren Ähren wehten leicht hin ind her..Es war schön dort, sonst mag ich keine Rhododendron,  aber nun waren dort riesige Büsche in voller Blüte. Leider hacken und harken andere die Erde, die Grabstellen sind so kahl, es trocknet aus, es muss viel gegossen werden.

Bei mir wird nicht Gewässern, es blühte der Frauenmantel, ich nahm mir einen Ableger mit.

Genauso halte ich es mit meinem Blumenbeet, aber da kürzte ich die Gräser nicht..Nun schieben sich die Königsberger, und der Fingerhut beginnt zu blühen… Es sind so viele Schnecken, da ist es sinnlos, teure  Pflanzen zu setzen .

Dafür beginnt die Rosenblüte, die Rosenfachfrau hatte Recht, die Rehe knabbern zwar, aber dafür bilden die Rosen Seitentriebe voller Knospen…man muss sie nur hoch werden lassen..Und hinnehmen, dass einige Rosen eben sehr geknabbert werden..Aber naschen wir nicht auch gerne?

Durch den Regen legten sich die Akeleien flach,  ich mag nicht hochbinden ,  aber ich lasse es so.

Neben mir in der Buchenhrcke hst eine Ansel noch mal ein Nest gebaut,   immer wieder krabbelt sie durchs Geäst, mal schauen..

Also genießt meinen Zaubergarten…ich tue es heute sehr,  bis ich mich besser fühle..

Ja ich überlege nun was zu tun, aber ich schone mich, lerne, in kleinen eigenen Schritten, und mir hilft sehr, ich weiß nun die Gründe und lerne sie zu akzeptieren, annehmen, wie man so schön sagt. Ja nicht alles im Leben läuft wie man es sich wünscht. Und diesmal reagiert mein Körper eben so.

Aber gestern sah ich wieder einen Bauernhof aus meinem Heimatort, bei dem die Härte, Unnachgiebigkeit und alte Ignoranz den Erben nur Konflikte bereitete, und sie konnten den Knoten nicht durchschlagen, bzw Abstand einfach gehen, zu verzichten. Was nützt eine Zusage, jahrelange Prozesse, nun verfällt ein schöner Hof. Ich denke, es geht nur, wenn ich eine Absage, eine Trennung respektiere, so schmerzhaft es auch ist. Mein Leben bewegt sich so wie ich es möchte, in Freude und immer noch mit viel Schaffenskraft, ich bin nur gewohnt gewesen, mehr zu können. Nun freue ich mich aufs Sticken auf meiner Bank vor dem Wohnzimmer..um mich die Natur.

Und über mir beim Gesimskasten Hummelflug, wie schön,

vielleicht sollte ich die Bank doch etwas rücken, Hummel und Amsel werden es danken..

So ich bin umgezogen, Hummelflug wurde mir doch zu doll, und gerade flogen seit langer Zeit das erste Mal 4 Austernfischer über mir gen See Wie schön ihr Rufen, . Das erinnerte mich an die Zeit, wenn wir Rüben hackten, und ihre Nester schonen am Boden..fast nicht zu erkennen..

Aber nun bin ich sicher, die Amsel hat ein neues Nest gebaut, die ist sicher auch erleichtert.

Sommertag

zeitig los, übte wieder mit dem Rad auf dem Auto-Gepäckträger, doch ich merke, es fehlt noch. ….

, aber dafür hatte ich nach der kleinen Friedhofsrunde mir vorgenommen, schau was die Kanalverbreiterung ab Kleinkönigsförde macht, nun Schotterpiste wollte ich nicht fahren,und weiter wäre ich nicht gekommen. Nun bin ich froh, dass viel Schatten war, die volle Sonne mag ich nicht, aber so war es schön.. hätte wundersame Wege fotographieren können, alte Bäume.. aber das erkundet selbst.

Aber es tat einfach gut, auf der Bank sitzen, in Messtisch- Karten blättern, kleine Radrunde, auch alten Kanal ein wenig abgefahren, und werde nun diese Eindrücken mit den alten Fotos vergleichen aber eindrucksvoll war einfach der Tag selber. Am Ufer sonnte sich ein Fischreiher, hielt die Flügel gespreizt wie beim Kormoran schon beobachtet, und kaum andere Leute, gottseidank kein Touristenhotspot, diese Plätze sind noch für Einheimische.. Also Bilder vom

1. NOK Kleinkönigsförde und da ist gottseidank Wohnmobilverbot, sonst wäre es nicht so still. Gegen einige wenige wie es früher ganz nett war, habe ich nichts, aber die neuen Überall-fahren- wir- hin- und machen uns – breit -Wohnmobilisten mit riesigen Protzfahrzeugen, egal wo, ich kann es nicht mehr leiden..

2. Eiderkanal, Schleusen Anlage Kluvensiek südl. von Sehestedt,

und 3. Kleinkönigsförde.

2.

3. Die alte Brücke und Schleuse

Schneck, Schneck,

komm heraus,… Als Kind sammelte ich die Weinbergschecken an der Kanalböschung, dann kamen sie in Kisten, hohe Gläser mit Grün, es war spannend , es zu beobachten, aber als sie sich selbstständig machten und die Kellerräume eroberten, kamen sie zurück in die Freiheit.

Hier gibt es nur kleine Gehäuseschnecken, aber dafür Nacktschnecken , und heute früh war ich baff, 10 große braune spanische Wegschnecken im Blumenkübel, bei Minze, Nelken, Thymian..ich dachte das meiden sie, im Gegenteil.. Nun wir hatten fast 10mm Regen in der Nacht, da können sie gut wandern. Dann noch drei weitere eben wieder entfernt, damit habe ich nicht gerechnet.

Wie gut dass ich Zuhause bin, und nun meine Pflanzen schütze. Wenigstens half die Abwehr mit Schneckenkorn beim jungen Kürbis, ah aber nun weiß ich, Minzen und Nelken dazu in Entfernung setzen, es zieht sie dahin, da dann absammeln.. aber das wird mir zu teuer..

In eigener Sache

Demnächst taucht wieder Werbung auf, ich will nicht dafür wieder einen Geldbetrag bezahlen, damit es werbefrei ist. Mal sehen, wie es so geht.

Und sonst, ich erzähle gerne weiter davon, wie das Leben hier ist, als quasi Einsiedler zu Coronazeiten, aber voller Freude wieder, hier in der Natur leben zu dürfen, ohne Autoverkehr, ohne Nachbarn, in einem alten Haus , abgelegen und doch im Leben, mit großen Garten, der nun langsam total zuwächst, bis auf das, was mir wichtig ist. Es geht ein großer Zauber davon aus, nun sind meine Rosen mannshoch, bald wird alles blühen, mit den Hecken fast wie bei Dornröschen verwunschen schon, nun ist rundum zugewachsen, und doch noch schön. Aber ich möchte dieses Jahr bis zum Winter nur sehr wenig Besuch, nur was vorher vereinbart wurde, es geht noch nicht. Ich verstehe, hier wäre Platz für euch mit den Campingbussen, , aber meine Seele kann es nicht. Mein Rückzugsort steht nur wenigen offen, bitte versteht.

Heute morgen begrüßte mich wieder eine junge Kröte im Gewächshaus, sie mag es nicht, wenn ich gieße, aber heute abend , da wurde auf der südlichen Abseite des Dachbodens genau über dem Wohnzimmer, wohl gefeiert, ein Gerangel, Getrampel, laut ging es zu

bei den Mardern,

ach ja es dürfen ja mehr Marder. zu Besuch kommen, das wird es sein…::)))). Sie leben schon immer da…

Nein ich denke , die jungen Marder übten… Diese Tierwelt gehört dazu.