Wie fühlt ihr euch?

Bei allen Nachrichten, spürt ihr auch nach, was und warum wir wie fühlen? Was wir aber auch selber dazu beitragen können, dass wir nicht erstarren wie hypnotisiert. Ich tue es nun immer wieder, befragen meine Haltung Einstellung. Versuche in Zuversicht zu bleiben.

Dieser Herbst ist so anders, ich bin kaum noch bei Gruppentreffen, das spontane : „Ich komme auch!“ ,fällt aus. Und eigentlich weiß ich, dass es gut und richtig ist. Gerade die vielen kleinen beunruhigeren Nachrichten zeigen, wir wissen nicht, was noch kommt . Dänemark nur noch für uns aus SH offen, aber wir sind kurz davor, auch dass zu verspielen, sie haben engere Grenzwerte, wur sind kurz davor, dann ist der Weg zum Strand auf Römö zu. Dann dürfen nur noch Pendler und Lebensgefährten reisen, iDK besuchen, das wird unsere Läden und Firmen hier hart treffen.

aber wer mietet in Zukunft nun noch ein Ferienhaus, wenn er dann nicht mit Rückzahlung der Kosten stornieren kann, so sollen die Verträge formuliert sein. Dabei wachsen auch in DK die Zahlen.

Und weiteres Hotel in SH nun mit erkrankten Personal, hoffentlich bleiben Schulen offen. Da vergeht einem die Lust, einfach in ein Konzert Lesung, Bummel sich aufzumachen. Im Restaurant die Speisekarte zu studieren.

Wir werden immer mehr Menschen mit Abstand. Völlig unnormal und doch nun alltäglich. Man rückt immer weg vom anderen.

Ich muss sagen, ich bin nicht mehr so aktiv, lese wohl mehr, aber auch fühle ich alles wie eine bleierne Schwere, diese Unsicherheit, weil es ist wie vor einem heftigen Sturm. Man schützt sich, sichert Haus und Hof und dann muß man abwarten, den Sturm. Der von heute Nacht war harmlos, es war nur Vorbote, Aber wenn wir am Barometer früher sahen, wie massiv der Luftdruck fiel, wenn dann es heftig wurde..dann wussten wir was zu tun, nicht, abwarten, nicht in stürmisch. Bei heftigen Böen steigt man nicht aufs Dach um dann zu sichern, das geht nur vorher. Hinterher schauen, Reparatur. Aber diese Stütme kannten wir, wenn Orkanböen uns überzogen.

Und wir wissen aber nicht wie nun unser Winter mit der Pandemie wird. Ich sah viele Krankenwagen in der Schweiz vor der Notaufnahme diese Woche, Überlastung, das ist unsere Sorge, was muten wir unserem med. Personal noch zu? Also zuviel tun, gibt es nicht, vorher, aber so blöde sein und Klopapier und Mehl hamstern brauchen wir auch nicht.

Ich werde nun weniger werkeln , das tut mir mal gut. wenn Fuß wieder fit, spazieren gehen draußen, irgendwie neue Rituale entwickeln zum Winter, mir fällt schon was ein, aber mal nicht fleißig tüchtig, sein, Garten und Co dürfen einfach sich selbst überlassen werden. Man darf einfach auch echtes Nichtstun leben. Und verträumten Tag haben. Warum nicht?

Sich einfach sammeln wie die Maus Frederik, das werde ich tun, Farben, Formen, Licht Sonne Wolken, Moore, Wellen, Sandstrand, Steilküsten, Deiche, ja die inneren Speicher füllen..

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