Konsequenter

das, was mir nicht gefällt, wird nicht nehr weiter gemacht. Ich konnte dem Tuch nichts abgewinnen, es was zu sehr Watte im Griff. Also rubbeln, .

Nun verstricken ich das Garn zu einer Mütze in Halbpatent, ein Muster das auch gerne für Troyer verwendet wird. Und nun wirkt es schöner und ist auch besser im Griff.

Soll Kindermütze werden, aber erst mal Pause, Sonne genießen,

und die leckeren Klopse.

Mein Rezept:

Ich putze am Vortag , wenn ich auch das Hackfleisch ( Rind), aus dem Gefrierschrank nehme, das Gemüse und koche aus den Schalen eine Gemüsebrühe , ich habe sie sogar etwas angebraten, damit der Fond kräftig wird, absieben, und in Schraubgläsern kaltstellen.

Am nächsten Tag: 1 Sellerie, 3 Möhren, ein Porree ,1 Zwiebel würfeln, mit derBrühe in einen Topf geben.

Wasser von den Kapern dazu, zwei Esslöffel Essigessence, 1 Teelöffel Salz, ein Teelöffel Zucker, zwei frische Lorbeerblätter.

Nun die Klöße formen: Hack mit Semmelbrösel, 1 Ei, Salz, Pfeffer, einer gehackten Zwiebel , reichlich kaltes Wasser lange kneten, wie Brotteig.

Nun den Topf auf höchster Stufe anstellen und die geformten Klöße auf das Gemüse legen. Bei niedrigster Stufe langsam garen, nicht rühren, eventuell etwas schütteln denTopf. Zum Schluss Kapern und 50g Frischkäse in Brocken dazu geben . Wer hat Petersilie..passt immer.

Ich aß es als Suppe, aber schmeckt auch mit Reis oder Kartoffelstampf.

Umkehr

Unser “ Vorzeigekreis“ macht nun Rolle, rückwärts, die Werte steigen rasant trotz Touristenverbot, und unsere beiden Krankenhäuser mitten drin, bin ich froh schon im Dez dort Patient gewesen zu sein, aber nun sind 1500 Menschen vorsorglich in Quarantäne, jeder, der ab Januar dort war, darf sich nun sich Zuhause isolieren, das ist heftig.

Nun ich kaufe so ein, dass ich vierzehn Tage alles auf Vorrat habe, das mache ich schon immer, gestern musste ich außer der Reihe Druckerpatronen abholen, auch das nur mit Vorbestellung, ist schon irre wie normal das wird, und Handy als Beleg , weil ausdrucken ging ja nicht.

Da holte ich dann gleich Briefumschläge , merkwürdig, dass Rossmann alles verkaufen darf, aber Spielzeugabteilung eines großen Ladens ist zu..Ebenso Supermärkte mit Textilien Glühbirnen….aber Elektromarkt und Bekleidungsläden zu , das ist unfair.

Nun ich schenke im Sommer dann eben , alles kann warten. Aber wer macht nun mit Kontakte meiden? Ach hätten doch alle im Herbst alle Kontakte für 2 Wochen konsequent eingefroren, aber keiner wollte die Gefahr wahrhaben , und dänische Besucher dürfen weiter ungetestet kurz zu uns reisen, einkaufen, aber wir brauchen Test. Ich fahre nicht mehr dorthin , wo Dänen einkaufen, aber die Sorge ist groß, dass der agressive Erreger, der in Dänemark nun immer öfter vorkommt, auch sich bei uns verbreitet hat, man testet..

.einfach mal Grenzen zu für 3 Wochen, das könnten wir doch auch manchen, nein, das macht man nicht.

Alles sehr unlogisch, aber es regt mich nun nicht mehr auf, es werden die nächsten Monate noch Nachrichten uns erteilen, die wir uns nicht ausmalen wollen, also bleiben wir im Jetzt. Nur das „Jetzt „kann ich beregeln. Und freue mich nun auf den nächsten Tag.

ielzeugladen

Das stellt die Misere gut dar

Kauft euch die „die Zeit“ und lest den langen Artikel: „der Aufstand der Trecker“

Genau das begleitet mein ,unser , Leben als Landwirte, der Spagat der nicht zu schaffen ist, wie viele haben aufgegeben mit hohen Schulden im Glauben mit viel Fleiß es zu schaffen, es ging nicht, andere schafften die Wende, aber knapp, andere haben zusätzliche Erwerbszweige, aber immer bleibt doch das Ziel, wir müssen endlich faire Preise haben. Es bleibt eine Gratwanderung. Und ich kann nicht sagen, was richtig ist. Ich sehe wie mein Pächter mit Verantwortungsgefühl seine Schweine heranzieht, alle möchten auch bezahlbare Ware an der Fleischtheke, aber nun wird es sehr eng für die Schweinehalter, wir rechnen mit vielen, die aufgeben, aber der der jetzt noch durchkommt, wann wird er geschluckt? Ich denke das System der Banken, Mühlen, Supermärkte ist schon längst tonangebend, war es schon vor 40 Jahren, weil fast alle Hilfe beim Stallbau brauchen, aber am Ende hohe Schulden haben, um neue bessere größeren Stall zu bauen. Und dann fallen die Preise, es ist schlimm.

Ich habe das durchgemacht, wir schafften es, alle finanziellen Krisen zu tilgen, es war harter Kurs und dann der Unfall und die Entscheidung zum Sohn zu sagen, der Betrieb rechnet sich so nicht in Zukunft , mache andere qualifizierte Ausbildung. Nun er blieb im landw. Sektor als Berater, und ich hoffe ein Enkel kann die Gebäude hier mal nutzen, aber bis dahin fühle ich mich verantwortlich, erhalte es mit den dringendsten Reparaturen. Das macht zufrieden. Statt im Herbst zu verreisen ein neues Tor, im Frühling im Lockdown war die Wasserleitung dran, nun kommt Glasfaser bald, in die Zukunft können wir nicht schauen, aber in kleinen Schritten dafür sorgen. Gestern hörte ich im Flur lautes Scheppern, rätselte länger, dann entdeckte ich es, das Termostatventil war vom Heizkörper abgefallen.. Bis ich begriff, wie ich es wieder dran bekomme, dauerte etwas, aber ich hatte die Geduld, denn ich hatte es doch schon öfter gemacht. Da entschloß ich mich, oh nun versuche ich, das schwergängige Ventil in der Küche wieder fit zu bekommen, also es abgeschraubt, geölt, und siehe da, nun sind die Verklebungen gelöst, jedenfalls nun ist es wieder leichtgängig.

Belohnt werde ich dafür mit wunderbarem Ausblick heute früh wieder zum Sonnenaufgang und warmer Küche beim morgendlichen Kaffee und eben Zeitungslesen, weil ich früh geheizt habe und mich freue, so das Leben zu gestalten zu dürfen.

Und hinterher ist ein großer Bogen Zeitung und darin eingewickelt ein kleines Stück Kerzenwachs dran, den Ofen an zu heizen, geht viel besser als gekaufte Anzünder.

Also schafft euch schöne Ziele, es hat keiner gesagt , dass es leicht ist.

Beende

meine Schreibpause für euch. Es hat mir geholfen, allen Alltags- Frust einfach mal nicht zu veröffentlichen.

Auch wenn es immer noch dieselben Probleme gibt, und zum Teil noch viel heftiger, ich habe nun inneren Abstand so bekommen.

Aber war gut der Weg, man schreibt sich den Frust von der Seele, aber wirft es dann in den Papierkorb.

Und bin ab und zu draußen, aber mag es nicht so bei nasskaltem Wetter, muss mich einfach schonen.

Ja ich liebe gerade das Aussortieren und auch Weggeben, wegwerfen. Weniger Ballast so. Aber in kleinen Dosen, hier eine Fensterbank, da eine Schublade. Einmal alles raus, dann durchsehen,. Nun folgen weitere Fächer. Aber ohne Stress, insgesamt liebe ich mein Haus mit all dem Gesammelten. Und es kommt Neues dazu. So kaufte ich winziges Fahrrad gebraucht sehr günstig für den kleinsten Enkel. Es kommt nun im Frühjahr zu netter kleiner Fahrradwerkstatt in der Nachbarschaft des Freundes, einmal durchsehen, dann kann es sicher zum Enkel.. Also mein Tipp Kleinanzeigen, und hin- und herkaufen.

Und sonst ich spinne Kaschmir, das fand sich beim Aufräumen, außer der Reihe, und stricke ein wörmendes Tuch, dabei höre ich Lesungen der ARD Audiothek, immer eine halbe Stunde, aber am Ende komme ich voran.

Das Stricken das dauert gerade, daher habe ich das Weben unterbrochen, möchte auch mit der blauen Weste weiterkommen. Jetzt mit dem Aufteilen Vorderteile, Rückenteil , begonnen, es geht langsam scheinbar, aber Nadelstärke 2,25 mm und dünnes Garn braucht Zeit. Und ich stricke mit Pausen…

Später folgen Bilder..

Und wie schon gesagt, Frustthemen schreibe ich nun zusätzlich separat und veröffentliche nur noch weniger davon.

Tagebuch ab Heute anders

Nun beginne ich eine pers. Planung und bewusst noch nicht veröffentlichte Aufarbeitung meiner Alltagseindrücke. Also wie angekündigt, noch bleibt es verschlossen und ich nenne nicht das neue Passwort. Das bekommt ihr später, aber nur Freundinnen, die mir dann eine Mail schicken. Das kennt ihr ja schon..

Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag zum Thema Covid19, mein Leben damit, meine Sorgen und Vorhersagen dazu zu sammeln, nach einem Monat wird sich zeigen,was dazu sich bewahrheitet hat. Ebenso kommen andere Themen zur Sprache, wo ich dann im Rückblick für mich entscheide, das bleibt privat, das dürft ihr auch gerne lesen. Daher die nächsten Wochen ist noch nichts lesbar, erst ab Mitte Ende Februar werde ich es überarbeitet, ergänzt mit Kommentaren euch zeigen. Ich merkte, dass man zu schnell zum Geschehen reagiert, und mir ist doch wichtig, einfach mal Abstand zu gewinnen.

Wenn ich dann neue positive Kraft zum Frühling entwickeln kann daraus, das wäre gut. Es ist also wie eine innere Fastenzeit, auch da befreit man sich, und neue Rituale im Alltag setzen innere Kräfte frei. Bin gespannt. Und alle die ihr nun gelesen habt, macht ähnliches, nutzt den Lockdown positiv.

Also an jetzt erst mal Pause bis Mitte Februar.

Pause

Ich werde ab nun den Monat Januar nur für mich notieren, und die Situation wie das Leben sich gerade darstellt, so analysieren, ich brauche einfach mal Abstand, aber woanders in Gruppen sich treffen, und zu Vorträgen, Veranstaltungen, Museen zu fahren, um sich auch mit Freunden auszutauschen, geht leider nicht, da spüre ich zunehmend, ich muss Strategien entwickeln, zuversichtlich zu bleiben. In einem Monat weiß ich mehr

Mützenstricken

Nun ist die dritte Mütze fertig, bewusst wieder ganz schlicht, weiß , Patent, und in Runden gestrickt. Mit der Abnahme probierte ich mehrfach, dann jede 2. Reihe verteilt alle 10 Maschen zusammenstricken und das fortsetzen…, passt sehr gut, und auch kann ich hier doppelt umschlagen. So wärmt sie gut und ich werde im Dunkeln besser gesehen.

Nun reicht es mir mit Zwischendurcharbeiten, möchte wieder in aller Ruhe eine blaue Strickarbeit weitermachen.

Humor

Nochmal das Ganze, also noch sind wir weit weg hoffentlich vom 15kmRadius, ohgott wer das in 20 Jahren erfährt, wird genauso wie über die heftigen Winter früher nachfragen..wieso warum?

Nun ich bekam die tolle Empfehlung, da mein größter Bereich ist ja Nordsee und nun leider das verschlossene Dänemark, außer vieler wichtiger Einreise- Gründe, aber die habe ich gerade nicht, also der Tipp war irre, du kannst dann ja Wenn’s dir in der Quarantäne zu langweilig wird und der Winter kommt doch noch, Eissegeln auf der Nordsee .ja genau bis Sylt und einem Zipfel von Föhr, aber zur Fähre in Wyk geht nicht! Aber ich darf einkaufen auf Sylt, und etwas nach Süderlügum, bis zur Tankstelle..

https://www.calcmaps.com/de/map-radius/

Wöre es nicht so ernst, man hätte Spaß , aber leider zeigen die Bilder aus London und die Geschichten dazu , bitte niemals so schlimme Erkrankungsrate. Aber da ich nun wegen Zahnarzt eh total mich weiter abschotten will, kann ich nun in aller Ruhe das isolierte Leben neu entdecken.auf meinem abgelegenen Hof ..aber komisch ist es, nicht mal zur Nachbarin mag ich persönlich fahren und dort Kaffee genießen, so war es früher..nun geht es nicht.

So geistreich hier gerade solo herum und muss hoffen, dass ich in einigen Wochen mich mit Freund treffen kann und es nicht zu Verboten wie im Raum Müritz kommt. Ich hinterfrage eh nicht mehr die Regeln, sie sind okay, wenn es doch bloß abebbt, geringer wird die Pandemie.

Und was macht man dann, sortieren aufräumen und immer ein textiles Thema , früher musste man auch wochenlang abgeriegelt leben, wenn Eisgang, Schnee oder zu viel Wasser binnendeichs die Straßen überfluteten. Dann gab es nur das Boot zur Bahnstation, nach Humptrup, oder später die Eisenbahn, aber die Wege unbefahrbar, man ruderte hier. Da fuhr man nur los, wenn es dringend nötig war, wie Goldene Hochzeit , aber selbst das sollte man nun nicht tun. Ich lerne zufrieden zu sein, und schaue mehr auf anderes.

Und ihr, seid nicht frustriert.. es nützt ja nix

Wie wäscht man Naturwolle?

Früher gab es keine Alternative, mit Hand, fast kalt, Wollwaschmittel, das war gängig und ist nun meiner Meinung nach völlig überholt. Und benutzt bloß keinen Weichspüler..zu viel Chemie..

Ich habe 2 Methoden entwickelt,

1. einmal : Wärme, sehr heiß, ja Wolle kann man sehr gut kochen, aber dann nicht bewegen und reiben, wenn man kein Verfilzen möchte.

2. Dann fettige Naturseife , damit wird Wolle wasserabweisend, verdichtet sich, wenn man sie reibt, da ist dann wichtig, macht vorher Strickproben, Waschproben, damit es nicht unkontrolliert einkauft, bretthart wird.

Manche Wollgestricke, Webarbeiten werden stark verdichtet, andere kaum, das hängt sehr von der Tierrasse ab, bzw manchmal ist ein Schaf genetisch etwas anders. Daher empfiehlt es sich, nur die Wolle eines Tieres oder kardierte Lagen bzw Kammzüge zu verspinnen, möchte man es einheitlich. Aber am besten Wolle aus einer Lieferung, auch Naturwolle kann unterschiedlich sein.

Aber ihr habt ja meistens das fertige Gestrick vor euch und fragt euch?

Geht es auch in derWaschmaschine? Also sogenannte Superwashwolle ist mit Nylon, also Plastik überzogen, da wäscht man strenggenommen keine Wollfasern sondern Kunststoff mit Woll- kern. Da ist die Oberfläche der Wollfasern überzogen mit Kunststoff.

Es heißt immer Merino das geht gar nicht, das verfilzt so leicht.. das gilt aber nur, wenn du die Faser zueinander bewegst und heiß und kalt wechselst..

Aber bewegst du es nicht, kein Verfilzen! !!!!Wolle warm und nass nie drücken reiben bewegen, das ist die Grundregel.!!!! Dann filzt es nicht

Möchte ich aber das Verfilzen, Verdichten dann heiss drücken, Wechsel von heißem und kaltem Spülen. Zum Schluss mit Essigwasser.

So habe ich nun angefangen , meine Pullover in der Waschmaschine im Wollprogramm zu waschen. Kalt mit Waschpulver vom Asthmabund getestet, nicht schleudern. Meine alte Maschine, da konnte ich direkt in den Schleudergang schalten, da wurde die Wäsche nicht noch aufgelockert, bewegt. Ich schaute mir an, wie ist nun der Schleudergang bei der neuen Maschine,,,es wird vorher mir zu viel bewegt und dabei abgepumpt, da riskiere ich das Schleudern nicht.

Aber kein Problem, entweder tropfnass draußen aufhängen oder drinnen auf Wäscheständer legen, darunter eine Wanne, und Geduld, immer wieder umlegen. Achtung, lieber flach hinlegen. Aber nach 2 Tagen tropft es nicht mehr..

Schnelle Methode, Sauna an, auf einem Badetuch trocknen, funktioniert sehr gut bei Wolldecken Teppichen, die sonst schwer durchtrocknen im Winter.

Kleine Teile, Heizkörper, ja auch das verträgt Wolle gut, aber bitte nicht zu nass drauflegen, die Heizkörper können innen rosten , wenn man das ständig macht.

Weiteres Trocknen bei Fußbodenheizung, Handtuch oder Bettlaken auf dem Fußboden ausbreiten, feuchte Teile darauf auslegen. Warten…einmal wenden.

Große Teile wie Wolldecken wasche ich im späten Frühling , das Trocknen im Sommer gerne draußen in der Sonne, zu schön, wenn alles nach dem Winter wieder frisch ist.

Jedenfalls seht ihr auf dem Wäscheständer beide Weisen der Wollwäsche: Neue Mütze geseift, heiß und kalt geknetet, gespült mit Essig im Wasser, dann im Handtuch aufgerollt und Wasser ausgedrückt, blieb wunderbar locker.

Wollpullover hochfeine südamerikanische Merino 16 micron, kalt in der neueren Waschmaschine mit Wollprogramm, kein Schleudern, tropfnass auf den Wäscheständer gelegt…kein Einlaufen, kein Verfilzen .weil kaum Bewegung und eben sehr kalt gewaschen.

Die Mütze daneben mit Seife gründlich gewalkt..