Das ist für lange Zeit nun vorbei.

Nach Öffnung der kleinen , nur für Anlieger zu nutzenden Grenzübergängen , war mit der neuen offenen EU das Leben schöner, wir konnten radeln ohne Kontrollen, und da gab es dann wunderbare Route von der Westküste Nordsee bis zur Flensburger Förde, Ostseewasser.

Bin ich froh, alle Ertappen noch abgefahren zu sein. Auch anders und in Kreisen auf weiteren Wegen, aber immer wieder Grenzen überschreiten.

Schön war Rutebüll

https://www.bergfex.de/sommer/wiedingharde/webcams/c17467/

Lydersholm, Siltoft, Pepersmark und der Wald, aber auch rund um Medelby und Tingleff, dazu östlich von Ellund 2 kleine Nebenstraßen, und man fuhr so merkwürdige Routen. Dazu gab es immer kleine Unterstände mit Infos und gutes Kartenwerk..Ich liebte diese Touren, mal abtauchen von denAlltagssorgen, später zeigte ich dann Hermann die besonderen Plötze vom Auto aus, die ich entdeckt hatte, Heide, sonderbare Höuser, und las zusätzlich viel in der Regionalgeschichte.

Ebenso radelte ich den alten Genddarmenstieg mit einer Freundin um Flensburg oder an der Förde um Kollund querbeet, nicht immer gut befahrbar, aber wunderschöne Natur Steilküsten, die kleinen Buchten, Auen, bergauf und bergab.

Dann besuchten wir letztes Jahr mit dem Auto Kupfermühle und den Grenzübergang zu Fuß, aber da war schon es nicht mehr so offen passierbar.

Nun sind Hoyer Tondern Mögeltondern Ballum nicht ansteuerbar, wie gut dass ich letztes Jahr noch Alsen wieder anführt und entlang kleinster Straßen erkundete. Erstaunt war ich von den neuen modernen Bauten in Sonderburg am Sund, aber es es gab auch so verwunschene Plätze.

Ja wir leben nun wie früher im Zonenrandgebiet, aber es ficht mich nicht an, besser so, als wenn die hohen Erkrankungsraten weiterhin zu uns rüberschwappen. Schon lange gehe ich nicht mehr unbedarft in die Grenzläden, in Dänemark verbreitet sich der ansteckende Virus rasant leichter , viele wissen nicht , wie groß deren Nöte damit sind, man informiert leider wenig. Aber die genauen Testungen hier liegen in der Meldung immer fast 14 Tage zurück, also die Warnungen und strengen Maßnahmen sind sehr ernst zu nehmen hier.

Und der Virus wandert in alle Regionen, also ich denke in 2 bis 4 Wochen gibt es sehr unterschiedlichste Bereiche mit viel oder wenig hoher Rate. Und die Leute glauben, es sei nun genug.. da irrt ihr, Tourismus, reisen, Gastronomie, Handel, Wirtschaft werden noch viel schlimmer darben, wenn wir keine überfüllten Kranken- Stationen wollen. Nur Impfen wir uns helfen. Aber das dauert noch lange bis dahin.

Was mich irritiert, wie egoistisch man sich vordrängelt beim Impfen, peinlich schon wie man sich wichtig macht.

Nun wir haben kein gutes Radelwetter für mich noch nicht, aber die nächste Woche starte ich und habe mir auch gute Runden hier in NF überlegt, und möchte es mir vornehmen, ein guten Trainingsstatus wie im letzten Jahr zu erreichen . Dazu freue ich mich, und hier sind die Straßen schön frei, kann ohne Maske radeln, aber ich packe sie immer ein.

Hier der Link der nun gesperrten Grenzlandroute. 1. Etappe

https://www.radkompass.de/Radfernweg/grenzroute-etappe-1.html

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