Wie händeln

Genieße den Moment ,

Ja der Frühling ist da, die ersten Feldlerchen steigen am Feldrand in die Luft, das berührt mich und kenne ich so schön nur an der Westküste, wenn es zwar sonniger wird aber noch kühler Wind von Süden weht. An den Fekdrändern im Graben noch viel Schnee, aber oben ziehen die Gänse gen Norden..

Genau richtig mittags mit einem Getränk in der Sonne sich aufzutanken.

Moment wird wie wild mit Motorsägen rundum gesägt, geschnitten, man darf nur bis zum 1. Mörz, aber ich mache es nicht so, nur sehr behutsam.

Ich habe die letzten Jahrzehnte beobachtet, Nixtun ist manchmal schwer, doch es ist richtig.

Aber der Umbau in eine gesündere Vegetation und doch zugleich Obst zu ernten, tolle Rosenblüte zu haben und dabei Quartiere mit Hasenkinder Fasanenbrut, Rehe, Krammetsvögel, Amseln, die vom Nordrn durchziehen, da muss man lernen zu ertragen, dass es zwischendurch nicht schön aussieht

Und die Gespräche mit dem Jäger bestärken mich, er freut sich mit mir, welch schönes Refugium so entsteht.

Noch habe ich viele Hagebutten, dazu viel Laub auf dem moosigen Rasen, die Baumrinden voller Insekten.

Die Apfelbäume bringen jeden Gärtner mit Astscheren und „Sägenwollen „zum Grübeln. Aber es darf nicht gesägt werden.

Ich erlebe viele falsche negative Kommentare, aber sie haben keine Ahnung, wie das Klima hier im Frühling ist. Und das man mit Nichtstun Gutes tut.

Da wird bei mir wenig geschnitten, aber dann gezielt nur, die reichen Ernten trotz heftiger Nachfröste im April Mai geben mir Recht, das dichte Gestrüpp im Baum und rundum die wilden hohen Hecken , das schützt vor eisigen Nächten, und ich habe dann so viele wunderbar kleine Äpfel, die unterschiedlich reifen, genau das brauchen ich und die Tierwelt. Und die Enkel freuen sich, sie mögen genau das Obst.

Das Moos ist heiß begehrt vom Zaunkönig, zum Nestbau kommen aber auch andere Singvögel und picken, diese . Die sogenannten hößlichen unaufgeräumten Ecken und unzugänglichen Unterholz, da sitzen bald die Junghasen, sie brauchen das hohe Verwelkte und das alte Gras.

Erste spät wird hier und da dann etwas aufgeräumt, aber ich weiß, es liegen auch Rehkitze hier , Und auch die Rehkitze fühlen sich wohl.

Und so freue ich mich auf die schrittweise Veränderung zum Biotop mit Nutzen.

Im letzten Jahr konnte ich sehen, überall ändert sich das Bild, auch bei den landwirtschaftlichen Flächen, wunderbare Wildacker, die bewusst nicht im Herbst abgeschnitten und gemäht werden, gerade die vielen Stängel und das was der ordnungsliebende Deutsche nicht mag, ihn irritiert, nicht schöne Flächen nun scheinbar, , da ist Platz für viele Insekten und Schutz , Rebhühner und Co lieben diese Wildkrautunordnung. Mein Jäger ist genauso begeistert davon.

So haben unsere Friedhöfe auch begonnen, große Fläche wild zu belassen und umzugestalten, es sieht bewusst ungepflegt aus.

Aber auch andere Grupoen ändern ihren Weg der Friedhofskultur.

https://www.bund-niedersachsen.de/service/presse/detail/news/mehr-artenvielfalt-im-urbanen-raum-bund-schliesst-projekt-oekologische-nische-friedhof-erfolgreich-ab/?tx_bundpoolnews_display%5Bfilter%5D%5Btopic%5D=60&cHash=f710d72d6e11369d0aaddd6bf9244be4

Auch ich praktiziere es schon seit Jahrzehnten, nur geharkte schwarze Erde ist unsinnig, und dann nur die sinnlosen Friedhofsblumen, akkurat gesetzt,mache ich schon lange nicht mehr, Es wird Thymian, Salbei Thymian, Oregano, und anderes Gewürz gesetzt, dass die Insekten als Nektarquelle lieben, so summt und brummte es dann . Hermann würde es freuen wie seine Grabstelle beflogen wurde .

Ich freue mich drauf, das fortzusetzen und werde , wie die Fruedhofsverwaltung bei meinen Grabstellen nun zusätzlich Wildblumen für Schmetterling und Hummeln und Wildbienen aussäen. Einfach einharken und warten. Da darf dann nicht gehackt werden, mal schauen, ob dann das auch woanders Schule macht. Auf dem Friedhof Bosau wurde auch schon anders gestaltet wie auch im Hamburg.

Ich bin froh so einen neuen guten Trend unterstützen und fördern zu können. Denn die Schottergärten oder Gräber nur mit Steinen und Co sind schlimm. Und mich gruselt es bei den Typ. Stiefmütterchenpflanzungen schon lange, oder den roten Friehofs- Blumen, den Begonien, die so stupide aussehen.

Auf dem Friedhof in Galmsbüll gab es immer schon wunderbare Wildbereiche voller unterschiedlichster Schlüsselblumen, selbst ausgesäht, winterfest. Dazu viel Scharbockskraut, es berührt, den nun umgestalteten Friedhof als besonderen Park zu erleben.

Genau das sah ich auch in Badenweiler, kleine Hänge voller seltsamer Farben und Formen davon . Dazu durfte ich mir zugewachsen alte Gärten anschauen mit vielen Kamelien und so schön verwildert alles.

So gebe ich der Natur zusätzlich Raum, es ist ein gutes Gefühl.

Bei mir im Garten werden nun leider die Krokusse etwas weniger, aber es kommen noch viele hervor. Dazu dann Märzenbecher und Schneeglöckchen auf großen Flächen.

Den Eingang schnitt ich mit Handsäge etwas frei, da mache ich bis Ende Februar irgendwann hier und da etwas weiter, wenns mur gutgeht statt stupidem Fittness, aber darin waren auch keine Nester, zu offen schon.Nun können die 40 Jahren alten Strauchrosen wieder besser wachsen, und ich freue mich über meine alten großen Buchsbäume, die nun richtig gut wirken.

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