Wetter

Ja nun wechselt es fast täglich, heute Nacht noch Frost, aber weiter südlich auch Schnee, aber man spürt es, der Frühling kommt! Die Knospen entwickeln sich, das Gras wird grüner, die Vögel singen anders schon. Die Fassnen sammeln sich in Gruppen, viele Hennen finden sich nun ein, da heißt es, Nachschub an Hühnerfutter besorgen. Die Meisen kommen weniger, vermutlich sind schon viele Raupen unter den Bsumrinden aktiv.

Ich werde das dieses Jahr mehr beobachten, denn keine Ausflüge zu den Hansestädten, Freunden geplant, oder ins südlichere Deutschland, was ich sonst so liebte, wenn es dort schon viel mildere Wetter gibt.

Ich beschränke mich weiterhin sehr bewusst. Ab heute kann ich mich zum Impfen anmelden, ich denke der Server wird abstürzen, ich rechne eher mit Termin im Sommer, und vordrängeln geht gar nicht. Sollen doch endlich Impfstoffe für die Kinder Erzieher auf den Markt kommen, ich kann mit Distanz leben.

Aber mir fällt es ab und zu sehr schwer, weil das mal eben im Cafe einen Kaffee mit Zeitung, es war nichts besonderes, aber es fehlt.

Ja der Tourismus drängelt, aber ich denke das alles ist schwierig. Hier bei uns leben ja fast alle direkt oder indirekt auf den Inseln davon, aber sie begreifen nicht, wie schlimm die Pandemie wieder werden könnte . Aber es ist wie beim Autoverkehr auf der Autobahn, das Recht zu rasen wird höher bewertet als das Leben. Und das Recht auf Urlaub scheint wichtiger als das Recht der Kinder auf gute Versorgung.

Es ginge dort auch gebremst, nein, wir Menschen wollen unvernünftig sein dürfen.

Darf jeder sicher, aber nur solange, er andere nicht gefährdet. Ich sah ja das neue riesige Kreuzfahrtschiff der Mayerwerft in Papenburg ausgedockt, mir unerklärlich, wie man dort sein mag. Und für diesen Kommerz wird alles untergeordnet, nun auch die Arbeit selber, billige Lohnarbeitnehmer verdrängen feste Arbeitsstellen,

Irrsinn das alles für mich, ebenso die Riesenschiffe mit Containerfracht, die Elbe ist nun genauso schlammig wie die Ems vom ständigen Vertiefen und Ausbaggern und das Fischleben ist tot, kaum noch Stinte. Wir begreifen es wohl nie, wie empfindlich unsere Welt ist, aber jeder braucht alles wie der Nachbar, billig, damit man nicht verzichten muss. Und das geht nur mit billiger herstellen transportieren über die Masse, ich sehe das ändert leider auch die Pandemie noch nicht.

Aber auch der Heringsfang der Ostsee stand kurz vor dem Zusammenbruch, und wieder hadern die Fischer, es gäbe doch genug Fisch, nein nur noch regional sagen die Wissenschaftler, große Bereiche der Ostsee sind leer. Die Zeit wird zeigen, wer Recht hat.

Wir Menschen sind unmäßig , die Gier ist kein guter Ratgeber. Freiwillig weniger und fair gezahlt, das machen nur wenige mit, sich zurücknehmen fällt schwer aber ist die Basis des Zusammenlebens.

Egal, ich werde meinen Weg gehen, und nun ist der Haushalt dran.

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