Es ist alles so ungewiss

Ich schickte euch Bilder von der Nordsee, wir haben sie schon ganz anders erlebt, nun werden überall höhere und abgeflachte Deiche gebaut, die man nochmal erhöhen kann, um die Wellen zu stoppen.

Aber Japan konnte es nicht beim Tsunami, und nun entwickelt sich dort nach vorherigen leichteren Covid19 Wellen ein wohl sehr heftige, wie auch in Indien, alles nur einige Flugzeugstundenvon uns entfernt, und die Tests sind ein Witz, sehr wenig Sicherheit, eigentlich müsste das Fliegen eingestellt werden…aber wer mag noch klare Entscheidungen treffen, Olympiade auch bisher nicht in Frage gestellt, ich begreife die Halbherzigkeit zu Beginn einer Welle nicht, da kann man es noch stoppen,…

Lest den Artikel..

Es werden noch viele Wellen zu befürchten sein, lernen wir, wie mit Deichbau, dagegen gewappnet zu sein.

Aber alle hoffen nur es geht vorbei, es geht nie vorbei, es bildet eher neue Mutationen,so wie die Stürme rund um die Welt neue Flutwelle aufrüsten, nur wir wollen kein Warnsystem, man kritisiert nur Lauterberg und Co..

Hier der Artikeltext aus der Morgen Post

Während Europa gerade mit voller Wucht von der dritten Welle der Corona-Pandemie überrollt wird, ist Japan einen traurigen Schritt weiter. Hier nimmt gerade die vierte Welle an Fahrt auf. Experten fürchten: Sie könnte größer als alle vorherigen werden – auch, weil Impfungen womöglich nicht helfen.

Gut 100 Tage sind es noch, bis in Tokio die Olympischen Sommerspiele starten. Wegen Corona wurden sie von 2020 auf dieses Jahr verschoben – und sollen trotz aller Bedenken in jedem Fall stattfinden, wenn auch ohne ausländische Zuschauer. Allerdings: Ein neuer Anstieg der Corona-Zahlen bereitet den Behörden große Sorgen.

Corona-Mutation grassiert vor allem in Osaka und Umgebung

„Die Situation in Osaka macht uns besonders Angst“, sagte Japans Impf-Minister Taro Kono jüngst dem US-Sender CNBC. In der 8,8 Millionen Einwohner-Präfektur im Süden der Hauptinsel wurden am Mittwoch 878 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden gemeldet – was Gouverneur Yoshimura Hirofumi veranlasste, sofort den medizinischen Notstand auszurufen. Nie zuvor waren in Osaka derart hohe Werte registriert worden.

Deshalb gelten nun strengere Regeln: „Ich möchte alle Einwohner bitten, auf das unnötige Verlassen ihrer Wohnungen zu verzichten“, appellierte Hirofumi auf einer Pressekonferenz. „Das Gesundheitssystem ist in einer sehr angespannten Situation“. Clubs, Bars und Restaurants müssen nun um 20 Uhr schließen, für Gäste und Angestellte gilt Maskenpflicht – außer beim Essen und Trinken. Karakoebars dürfen gar nicht öffnen. Firmen müssen die Präsenz-Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter reduzieren. Auch der olympische Fackellauf in Osaka wurde abgesagt

Angst vor der vierten Welle in Japan: „Sie wird größer“

Bislang war Japan glimpflich durch die Pandemie gekommen. Einen Lockdown mit Ausgangssperren, geschlossener Gastronomie und Co. wie etwa in Deutschland gab es nie. Knapp 500.000 der gut 126 Millionen Japaner haben sich bisher angesteckt – die mit Abstand meisten während der dritten Welle von November bis Februar. Die Wellen im vergangenen Frühjahr und Sommer verliefen recht flach. Nun rollt aber die vierte Welle – und: „Sie wird größer“, sagte Regierungsberater Koji Wada von der Uni für Gesundheit und Soziales in Tokio zur Nachrichtenagentur Reuters.

Schuld ist eine gefährliche Corona-Mutation namens E484K. Sie wurde zuvor schon bei der britischen und der südafrikanischen Variante festgestellt und „es ist nahezu sicher, dass sie mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit grassiert und hochansteckend ist“, so Gouverneur Yoshimura. Derzeit frisst sich die Japan-Mutation genannte Variante hauptsächlich durch Osaka und Umgebung – doch Offizielle sind alarmiert, dass sie sich bald auch in der Olympia-Stadt Tokio breit macht.

So kommen die hohen Mutationszahlen zustande

Warum aber die hohen Fallzahlen in Osaka? Wie die Zeitung „The Japan Times“ notierte, gibt es bislang noch keine schlüssige Erklärung. Der Infektiologe Yuji Fujikura vermutet, dass der wegen der dritten Welle verhängte Ausnahmezustand mit einschränkenden Maßnahmen in Osaka früher als anderswo aufgehoben worden sei, habe ab 1. März „zu sehr viel mehr Mobilität“ geführt. So habe sich die Mutation schnell ausbreiten können.

Zudem führt Osaka im Gegensatz zu anderen Präfekturen laut „Japan Times“ mehr Genomsequenzierungen durch – wodurch Mutationen überhaupt erst entdeckt würden.

Experten mahnen zur Eile beim Impfen

Problematisch ist der Ausbruch vor allem, weil es Hinweise gibt, dass Impfstoffe gegen die Japan-Mutation nicht oder nur wenig wirken. Studien hatten zuvor bereits gezeigt, dass E484K-mutierte Viren gegen Vakzine teils resistent sind. Massimo Andreoni, Direktor der Italienischen Gesellschaft für Infektions- und Tropenkrankheiten, sagte zur Nachrichtenagentur Ansa, angesichts der Situation in Japan „wäre es sinnvoll, ein Flugverbot in Betracht zu ziehen, um die weitere Verbreitung dieser und anderer Varianten zu verhindern.“

Ohnehin ist Japan beim Impfen im Vergleich sehr langsam. Laut CNBC sind bislang gerade einmal 1 Prozent der Japaner immunisiert. Dabei wäre das im Kampf gegen die Mutation so wichtig: „Das ist jetzt ein Wettlauf gegen die Zeit“, so Andreoni. „Je mehr das Virus zirkuliert, desto mehr neigt es dazu, sich zu verändern und neue Varianten hervorzubringen. Die einzige Strategie besteht daher darin, die Zirkulation zu bl…… „

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