morgens früh um 6…

Nun, der Ofen heizt, aber mein guter Speicher hatte noch reichlich Wärme , ein Kaffee, der morgendl. Wetterbericht. Ich kann dazu beisteuern, nun kommen auch hier mit schweren Schauern zum Abschluss noch sehr heftige Böen, junge Triebe der Rosen müssen dran glauben.

Doch nachmittags ist Sonne und wenig Wind in Aussicht, abwarten. Noch ist nur 3 Grad.

Über Nacht auf dem Heizkörper getrocknet, eine Spule weiß gesponnen, das Einfachgarn im Strang etwas fester abgebunden, da sind nun weiße Abschnitte. Da ich die Wolle ins ungefärbte Wasser legte, aufkochte, erst als sie gut durchfeuchtet im heißen Wasser war, die angerührte Färbebrühe dazu gekippt, bleiben so Abschnitte ungefärbt, auch hier der Plan, nicht gleichmäßiges Garn.

Ach so , wer sich nicht auskennt, Wolle wird immer mit Säurefarben siedend heiß gebrüht, jede Wollfärbung, auch industriell, erfolgt so im Topf, Kessel.

Im großen Maßstab benutzt man Dampfdruckkessel.

Nur darf man die Fasern nicht im warmen Zustand bewegen, dann verfilzen sie ineinander.

Ich habe den Wollstrang nach dem Färben nur leicht gewalkt, er ist aber schon verändert.

Daher Wolle darf heiß Wasser haben, aber keine Bewegung , wenn sie flauschig lockig sein soll.

So wird heute in der Industrie Wollgarn gefärbt, alles automatisiert

Und so in einer Manufaktur in Neuseeland

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