Meine Erinnerung

Nun ist es 5 Jahre her, es freute mich so, dass meine Töchter zu Hermanns Grab gingen, und dann genau geschaut und nachgezöhltl haben, welche Kräuter und Duftpflanzen sie fanden, auf dem kleinen Feld dicht bestückt von mir, dazu das wunderschöne schlichte Holz Kreuz, von einer Tochter, Künstlerin, gestaltet, einen Mini Wacholder daran gesetzt, Efeu, den ich in einem Wald herauszog, dazu besondere Gräser, und sie fanden es wunderschön, dies freute mich. Ja es werden immer mehr Flächen hier auf den Friedhöfen anders angelegt, natürlich, Wildkräuter und Wildkraut bewusst auf Freiflächen für die Insekten, es wandelt sich die Einstellung.

Ich mag es schlicht, wenige Farben, nicht so wie viele modernen Gärten statt Blumen lieber Blattstrukturen, es ganz natürlich aussehen lassen. mich faszinierten die Gartenschauen mit ihren Impulsen, und die großen Staudenflächen in grauen silbernen violetten braunen Farben, oder als Gegensatz dazu nur Gelb Braun Rost.. . Nun bei mir im Garten leuchtet es rot grün violett von den Obstbäumen, und zwischendurch nun viel Laub, und wie ausgesät, Haselnüsse, es kommt in meinem Garten das Gefühl von Wald auf, ja das Nüsse finden ist wie Pilze suchen. Und ähnlich lecker.. ich weiß nicht, warum, aber Haselnüsse faszinieren mich, es geht so ein Zauber von ihnen aus. Die winzigen roten Blüten, die Pollen, es ist schon besonders. Als Gegenpart die Zaubernuss, aber noch trug sie keine Früchte, ich glaube sie braucht wohl auch noch Partner, oder hat sie für den tollen Fruchtansatz bei der Haselnuss gesorgt?? Ich weiß nur, es ist schön, heute vormittag wieder vom Boden voller Laub im Garten zu sammeln. Und abends Nüsse knacken. unvergleich lecker. Unterwegs auf meiner kleinen Reise waren es dann Kastanien auf einem Dorf und Schloßankage, so mystisch still, dazu die Akten Pflastersteine. Ja ich habe mich richtig aufgetankt mit den Ausflügen durch uralte Alleen, zu den Dorfkirchen, abgelegenen winzigen Häfen. Dazu die große Weite.. Es tat gut, da gewesen zu sein. Und ich fand das Binnenland spannender als den Darss, weil nicht Urlauber gerecht aufbereitet die Orte, Läden, Ausstellungen, Kirchen. Der Unterschied war schon zu spüren, was ist authentisch, was Fake an sog Kapitänshöusern. So wie Dresden auch in der Innenstadt so unecht nun aussieht, Investoren sehen nur Göstezahlen, reißen alte Häuser ab oder sanieren sie bis sie alle voller Appartment vollgestopft sind aber ohne Leben, aber vergessen, es müssen sich die Menschen, die dort leben, sich wohlfühlen, dort wie immer arbeiten können, aber bald gibt es keine Fischer mehr, vorbei, nur noch touristische Nutzunng. Und unbezahlbar für Einheimische.

Und hier nun eine andere Entdeckung, ich lerne gerade mehr zur jüd. Kultur dazu, auch das ist das schöne am Internet, Verständnis, Brücken bauen, und der Gesang dieses Kantors ist besonders schön. Und ich vermisse auch diesen Dichter und Sänger…

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