Mein Apfel..

Geschaut, es sind noch einige schöne Holsteiner Cox beim hinteren Baum, die ich ernten kann, und bei der Frostgefahr werde ich es vor dem Mittag machen, Pflücken geht gut, da der Baum nicht hoch ist.

Der Garten liegt noch im Schatten, aber die Sonne scheint schon hell. Ein wunderschöner Morgen kündigt sich an!

So wird er bei Horstmann beschrieben

„Der Herbstapfel ‚Holsteiner Cox‘ ist ein beliebter Tafelapfel, der hohe Erträge bringt. Diese historische Apfelsorte stammt aus Schleswig-Holstein und ist hervorragend an das feucht-kühle norddeutsche Klima angepasst. Seine großen Früchte sind von einer grüngelben, rauen Schale umhüllt, deren Sonnenseite sich zur Erntezeit schwach rötlich färbt. Manchmal entstehen zusätzlich feine rote Streifen. Das cremegelbe Fruchtfleisch dieses köstlichen Apfels ist saftig und knackig. Jeder Biss entfaltet ein würziges Aroma mit einem süßsäuerlichen Geschmack, der an den delikaten ‚Cox Orange‘ erinnert. Mitte September beginnt die Erntezeit für den (bot.) Malus ‚Holsteiner Cox‘ und endet im Oktober. Die leckeren Äpfel schmecken direkt vom Baum gepflückt und behalten in einem kühlen Lager ihren ausgezeichneten Geschmack. Gut gelagert bleiben sie bis Dezember genussfrisch. Diese Apfelsorte ist wegen ihrer druckfesten Früchte geschätzt. Begehrt sind die sortenreinen Direktsäfte, in denen sich das fantastische Aroma des Apfels wiederfindet. Der Herbstapfel ‚Holsteiner Cox‘ gehört zu den mittel- bis spätblühenden Apfelsorten. Ende April öffnen sich unzählige weiß-rosa Blüten zu einer duftigen Wolke. Bienen und Hummeln nehmen das reiche Nekarangebot gerne an und verteilen die wichtigen Pollen. Der Herbstapfel ‚Holsteiner Cox‘ benötigt andere Befruchtersorten in der Nähe. Geeignet hierfür sind ‚Ingrid Marie‘, ‚Finkenwerder Herbstprinz‘, ‚Elstar‘ und ‚James Grieve‘.

Die Silhouette des Herbstapfels ‚Holsteiner Cox‘ ist eher breit als hoch. Mit einem mittleren Zuwachs von 20 bis 40 Zentimetern pro Jahr bildet er nach einiger Zeit eine breite Baumkrone. Diese zeichnet sich durch kräftige Leitäste und dicht stehende Zweige aus. Es empfiehlt sich, diesen Apfelbaum mit einem größeren Pflanzabstand zu anderen Obstgehölzen zu setzen. Malus ‚Holsteiner Cox‘ benötigt in seiner Jugend einen Erziehungsschnitt und später einen jährlichen Erhaltungsschnitt. Diese Apfelsorte entwickelt sich an regenreichen, kühlen Standorten zu einem prächtigen Baum. Warme Klimazonen behagen ihm weniger. Der robuste Herbstapfel ‚Holsteiner Cox‘ liebt feuchte und durchlässige Böden mit einem hohen Humusanteil.“

Das steht über ihn bei Wikipedia

„Der Holsteiner Cox zählt zu den alten Apfelsorten; er wurde um 1900 von Johannes Vahldiek in EutinHolstein, als Sämling eines Cox Orange gezogen.

Nach dem Tode Johannes Vahldieks wurden die in seinem Garten verbliebenen Züchtungen geprüft und nach ihm benannt und nummeriert – dabei erhielt die heute als ‚Holsteiner Cox‘ benannte Sorte den Namen ‚Vahldieks Sämling Nr. 3‘. Die Sorte fand durch den Eutiner Gartenbauverein im Eutiner Raum als beliebte Lokalsorte Verbreitung. Nach dem Zweiten Weltkrieg prüfte die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein Lokalsorten hinsichtlich ihrer Qualität und Verwendbarkeit – dabei wurde ‚Vahldieks Sämling Nr. 3‘ aufgrund seiner den Cox Orange übertreffenden Eigenschaften für die Vermehrung und Erprobung im Garten- und Erwerbsanbau ausgewählt. Die Sorte fand – als ‚Gelber Holsteiner Cox‘ benannt – in den 1950er Jahren weite Verbreitung in Schleswig-Holstein und wurde 1959 auf der Bundesgartenschau in Dortmund als „hervorragend“ bewertet.“

Und nun eingelagert, große wunderschöne Äpfel

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