Was anderes

Zu empfehlen, bei arte , Ureinwohner im Nordwesten Kanadas bauten ein großes Kanu nach aus Elchfellen und befuhren eine ungebändigten Fluß. Mich berührte sehr, wie man seitens unserer Zivilisation und Kirche die Menschen entrechtet hat. Und welche starken Verbindungen sie zur Natur und den Vorfahren haben. Und wie sie sich dem Thema der Vergangenheit stellen und Gerechtigkeit einfordern.

Also statt Weihnachtsfilm mal was anderes

https://www.arte.tv/de/videos/096287-000-A/kanada-nahanni-fluss-der-vergebung/

Vor Jahren

webte ich aus in Dänemsrk hergestellte Alpaka- merino- wolle und färbte sie rot ein. Daraus fertigte ich große Tücher, die aber sehr fein und weich waren. Leider keine Bilder mehr davon. Nun sah ich wieder in der Mediathek wie in Tibet auf ähnliche Weise aus Yakwolle Unterwolle und auch Seide gesponnen und gewebt wurde, wobei die feinsten Arbeiten sind nicht handgesponnen, das sehe ich. Aber egal, es wird dort gefertigt und ist Qualität. Wunderschön. Und hier ihre Internetseite

https://www.norlha.com/blogs/life-at-norlha-blog

Dort findet ihr auch den Shop für ihre Waren. Vielleicht eine Idee , so ein Tuch für wirklich gute Ware angemessener Preis. Bin sehr sehr angetan von der Arbeitsweise und den Arbeitsbedingungen

Einfach mal Kartoffelsuppe

dazu braucht es nicht viel, und geht aus den TK Vorräten sehr gut.

Kartoffeln in Stücken roh

Möhren

Bohnen

Suppengemüse

etwas Brühe

Petersilie, Majoran, etwas Thymian, Lorbeer, Oregano feingehackt

Salz Pfeffer

gekochtes Rindfleisch in Stücken

3 Knackwürstchen,

3 Scheiben Pfeffersalami in Streifen

30 min leise köcheln, zum Schluss Klöße formen und bei wenig Hitze und geschlossenem Deckel garen.

So ein Eintopf ist genau richtig, wenn man Termine hat, wenig Zubereitungszeit, am 2. Tag schmeckt er noch besser.

Griesklöße :dazu aus Wasser, Milch, Hartweizengries, Muskat, Salz, ein Ei einen Brennteig herstellen , abgekühlt mit nassen Händen Klöße formen, leicht simmern.

Es wärmt und tut gut bei dem nasskalten Wetter.

Und ich bin nun auf dem Wege der Besserung, kleine Fußop. gemeistert, aber weben und spinnen pausiert.

Der Winter kann kommen,

Winterreifen sind aufgezogen, Wasserhähne draußen abgestellt, Leitungen entlüftet, Schneeschieber zurecht, und die Meisen haben ihre Futterhäuschen und fliegen sich munter ein. Noch turnen sie auch in der Hecke und vertilgen Spinnen und Raupen, aber sie nehmen gerne Sonnenblumenkerne zusätzlich.

Und ich habe mir Mütze und Handstulpen gefertigt, selbst gesponnen, gefärbt, unterschiedlich, und dann gestrickt, Stulpen abwechselnd doppelfädig, einfädig der Strickfaden in den Reihen, Mütze unterschiedliche Färbungen, das macht die Mütze schöner. Und wichtig , der kleine Bommel! Nun muss nur noch einmal alles gewaschen werden mit Olivenölseife, dann ist es wasserabweisend.

Berührend

Die Gruppe unten imYoutubefilm spendet die Erlöse für Kulturschaffende in Not und ein schöner Versuch, Musik dennoch erlebbar zu gestalten. Aber mir fehlt das gemeinsame Singen, und ich liebte gerade diese Melodie und diesen Text im Gottesdienst

Hängt auch ihr euch Sterne auf und seid ein leuchtender positiver Stern. Seid liebevoll und teilnehmend, hört auf, anderen nur Negatives zu unterstellen und mit Kritik zu begegnen. Öffnet die Herzen für unsere Adventszeit.

Weihnachten, ich begreife nie , was die Geschenk-orgie soll, dass alle plötzlich auf Familie tun, wenn es nicht ehrlich ist, Konflikte kann man nicht übertünchen und schönreden.

Ich erlebte schwierige Zeiten, gerade dann tat es gut, es still leise anzugehen, die Advents- Zeit. Und dankbar für ganz kleine positive Gedanken füreinander zu sein, Nähe Wärme und Miteinander erkennt man nicht an überfüllten Einkaufszentren, Konsumtempeln. Man muss sich nicht mal Weihnachten im großem Kreis besuchen, man kann es auch ganz alleine begehen. Auch das erlebte ich als wohltuend, ein Spaziergang, eine Telefonat, wenn der Partner lange im Krankenhaus war, da fuhr ich nicht 200km weit, da blieb ich am Hof, kümmerte mich da um alles, das Band der Verbundenheit es wächst vorher, dann spürt es es auch bei Weihnachten alleine. Ich war nie einsam. Und es gibt Menschen , denen es wirtschaftlich nicht gut geht. Ihr müsst nicht auf alle Bitten um Hilfe reagieren, viele Briefe von Organisationen erreichen einen im Briefkasten , ich habe meine Weise zu unterstützen, helfen, es muss nicht immer geldlich sein, aber etwas hilft. Also schaut euch um, ich liebte die Krippenszene immer, da ist die Welt real, Armut, Not, Reichtum und schlichte Hirten und der Stern.

Schöne Adventszeit

Und hier aus einem Gottesdienst zum 1. Dez, ich liebe Lübeck so!

Und diese Sterne bastelte ich nach Hermanns Tod beim ersten Advent ohne ihn und schrieb hinein stärkende wie Licht, Kraft, Liebe….dazu ein vor Jahrzehnten gekaufter Stern, das begleitet mich.

Und nun steht eine Kerze im Flur und leuchtet abends hell

Denn genau das schlichte Einfache gehört für mich zum Advent . Die Decke webte ich aus selbst gesponnenem Hanf. Ich mag diese zu vielen Lichterketten gar nicht. Lass das Licht still und ruhig leuchten.

Langer Auszug

Man fragte nach guten Büchern zum Spinnenlernen, ich denke der Mix von Buch, pers. es sich anschauen und eine gute theoretische Basis helfen, aber das wichtigste, ruhig in aller Ruhe zu arbeiten, ich nutze die langsamste Übersetzung, es zieht ein mit sehr wenig Zug, also Schnur nicht zu stramm, und ich liebe doppelfädig zu spinnen und hier der Doppeltritt vom Kromski Symphonie . Zum Schluss wurde der Faden fast zu dünn und hatte zu wenig Drall, große Gefahr, dass er reißt, da habe ich ihm nach und nach wieder Drall verpasst und dann erst aufgewickelt.

Das wichtigste aber viele Stunden üben bis die Fingerspitzen den Drall und die Fadendicke erspüren.

Hier meine liebsten Bücher , es gibt sicher wieder neue gute, und anschließend ich beim Langen Auszug.

Selbst gekocht

Ich mag nicht das fertige Sauerfleisch, dazu ist es viel preiswerter selber zu kochen. Und so kochte ich es mal wieder. Diesmal keine Rippen, sondern ich hatte noch Grillsteaks , selbst mariniert, im Gefrierschrank entdeckt, als ich Rinderschmorbraten hervorkramte , so garte ich beides in Obst, Quitte, Apfel, reife Mispel, dazu Ibgwer, Piment, Pfeffer, Lorbeer, Zwiebel, Suppengemüse, frische diverse Kräuter von draußen aus dem Kübel, und Möhren reichlich, dann salzen plus Apfelessig, im weiteren Topf köchelten Rinderknochen. Hmmh feine Note, doch die Steaks nicht zu lange garen, herausgenommen, Brühe abgesiebt, das ganze noch kräftig mit Essig ergänzt. Nun dazu aufgelöste Gelantine und den Fond über das Fleisch, nun kühlt es ab. Lecker mal zu Bratkartoffeln oder selbstgemachten Nudeln und frischem gemischten Salat. Das mag ich lieber als die fertigen Fleischsachen, da weiß ich was ich drin habe. Ach so, das Fett schöpfe ich später ab, nun konserviert es gut im Kühlschrank. Das Rindfleisch nahm ich auch heraus, soll noch zart bleiben, nun köchelt nur der Fond. Bestimmt später lecker zu Meerrettichsahne.