Heute Vormittag war der Wurm drin

Der Wetterbericht sagte, schönes Wetter, aber früh gab es schon heftigen Regenschauer, egal ich schaute nach interessantem Ziel, Husum Nissenhaus.

Auf dem Weg nach Niebüll schon Baustelle auf der Gegenbahn wurde geteert, bestimmt 30 Fahrzruge, viele Baufahrzeuge LKWs, dann schöne Fahrt , in Husum am Nissenhaus geparkt, ich wunderte mich über viele mit Taschen Körben, ach Bücherei ist dort nun auch, ich war ja lange nicht dort. Und dann die Enttäuschung , erst um 11 Uhr wird geöffnet, wir wollten nicht in Husum mit Masken bummeln, also neues Ziel, Hafen Husum, und über Schobüll nach Nordstrand. Die Wolle holte ich ja leider nicht von den Halligschäfern ab, da meckerte mein Fuß zu sehr!!

Aber heute wir wollten bei Strucklahnungshörn erst Kaffee trinken, aber dann kamen so dicke Regenwolken, es goß. Nun am Hafen schauten wir vom Auto auf die Halligen, bevor es schüttete. Dann überlegte ich, einmal die andere Töpferei in der Mühle am Süderhafen kennen zu lernen, aber da war nur Gastronomie. Und es regnete erneut.

Egal , ich beschloß , weiter an der Küste hoch, und in Bredstedt kaufe ich Rum. Und wollte eigentlich Zucker dazu, um auch Quittenlikör zu machen, es gab keinen Zucker mehr, kein Mehl!! Sind die Leute wieder bekloppt??

Aber ein Rum kam mit, und ich machte uns selbst Pharisäer.

Dann über Nebenstraßen durch den Ort Efkebüll, unglaublich, wie ein Ortsteil auf dem Deich so ruppig aussehen mag. Dann über Lindholm, Galmsbüll zurück, herrliche Regenbögen, kaum Verkehr,

Dann zauberte ich vom Kauf im Hofladen Lammkotletts, wir meiden Restaurants nun, dazu Möhren, Mairüben, und im Garten sammelte ich einen Boskopp ein und eine Birne, die briet ich mit. Das war lecker!

Und nun gab es selbstgemachten Pharisäer , in meinen schönen Tassen hergerichtet, dazu etwas von den Futtjes, so gemütlich wurde es dann doch noch. Und Blick wie vom Deich mit Halligen habe ich auch eingefangen.

Genau die richtige Zeit

Für gemütliches Backen,

FUTTJES, aus der Pfanne, Mehl, Dinkel und Weizen, Hefe, Milch Wasser , 3 Eier, anrühren wie Pfannkuchenteig, dazu Vanille, etwas Zimt, 2 Esslöffel gem. Mandeln, eine Handvoll Rosinen..gehen lassen, in gefetteter Pförtchenpfanne mit reichlich Öl Butter ausbacken. Meine Pfanne ist aus Gusseisen und steht nicht gleichmäßig, aber die wird nun dennoch immer genommen, so gab es auch Brandenburger, die letzten wurden wie immer am besten.

Und zur Dämmerungsstunde genau richtig!

Herbstmenue

Schlicht , ich mag gerne Leber, diesmal Kalbsleber. Die bereitete ich mit Schalotten und Scheiben vom Roten Boskop, gemeinsam gebraten, gewürzt mit Pfeffer, Salz, Paniermehl verwende ich lieber als Mehl pur bei der Leber. Nicht zu lange, nicht zu heiß braten , gebraten wird in Rapsöl. Dazu gibt es schlicht Pellkartoffeln, kurz gedünstete Birnenquitte. Lecker wäre auch Birne pur. Aber die gabs vorher. Als Gemüse Bohnen in Milchsauce mit viel frischer Petersilie. Leider hatte ich keine Waldpilze, das nächste Mal vielleicht. Als Beilage wäre auch Spitzkohl oder Rote Beete oder Mangold schön. Und Kartoffelstampf mit Möhren, Rüben. Aber es duftete wunderschön, wie ich briet und kochte.

Morgenkaffee

Es lag so viel Laub schon, und dann wollte der Rasenmöher nicht starten, eine Nacht Batterie geladen, heute früh schnurrte er. Da das Laub gerade noch relativ trocken ist und viele Regenschauer angesagt, hieß es heute früh, Laubsammeln, dann noch Wege frei gemäht, nun kann ich gut den nächsten Laubfall abwarten. Viele Hügel für den Igel aufgetürmt.

Puh nun pustet es schon weiter. Ich gönne nur eine Tasse Kaffee und etwas Birne, und schaue windgeschützt, bin fasziniert vom Wolkenspiel im Himmel, der Herbst das mag ich so. Und heute Nachmittag soll Sonne kommen.

Nun reifen die Mispeln, aber sie brauchen noch Frost

Endlich Winterzeit

Nicht mehr im Dunkeln aufstehen müssen, das tut gut.

Nun wieder Zuhause nach 2 Tagen Ausflug zum NOK., war schön dort und die kleinen Morgenrunden in der Region, auch schön ohne Besuche im Restaurant und nicht notwendige Kontakte . Auf dem Rückweg durch die Landschaft heute früh in aller Ruhe gefahren, 120km, 2h, wenig Benzin verbraten, und zu Hause gleich geheizt, brrrhh es wird nun kälter jetzt .

Unsere Sticktreffen lassen wir nun bewusst ausfallen, wir halten uns an die dringenden Empfehlungen um die Infektionsketten zu stoppen. Lieber Vorsicht walten lassen . Aber man kann ja Kontakt übers Internet pflegen.

Aber ich habe auch Zuhause genug zu tun, so Birnenquitten geschüttelt, 4 Birnen ebenfalls gesammelt, das alles wird in den nächsten Tagen verarbeitet. Der Quittensaft, fast ungesüßt, schmeckt lecker , würzig, nicht herb.

Regen Regen,

Heute Vormittag noch einigermaßen, aber es zogen dunkle Wolken auf, passt gut zu dem Gefühl, alles was man versucht zu vermitteln, sinnlos scheinbar.

Nun denn ich hakte mich an die Regeln, die ich für sehr sinnvoll halte, und das heißt Abstand und auch im Freundeskreis, Familienkreis, keine Treffen wenn nicht notwendig. Und vorher war im Sommer noch Unbekümmertheit, aber das Gefühl habe ich lönger schon nicht mehr. Und dazu passt sehr gut dieser Artikel den ich heute im Spiegel fand. Warum wir das Thema nicht so begreifen, wie wir könnten.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/corona-die-psychologie-der-unvernunft-kolumne-a-6de180be-d04b-4351-8359-b25d4c71b82d

Und dennoch kann man erkunden wo man lebt, auch anders als sonst.

Heute war ich in einem Stadtteil Kiels, wo ich noch nie war, Kiel Pries, dann werde ich zu Hause schauen, befassen, lernen das kann man dennoch, leider nicht so wie früher. Hier nun meine Entdeckung, kleiner wunderschöner Platz an der Förde.

Ohne Rad

Aber doch unterwegs, und dabei wurde erkundet für die  Radtouren im nächsten Jahr , vielleicht. Diesmal ließ ich alle Planungen sein, dafür durch meine liebste Region da die Sorge, entlang der Eider,   hier wechseln kleine Moränenrücken mit Ortschaften dort, dazu wundersame Landschaften, Moore, tiefes Grünland, flach und menschenleer, ich mag es so.

Keine aufgehübschten Kur- oder Küstenorte, keine Zentren. Einfach normal, reduziert, und Läden , wie es sie sonst kaum noch gibt. Da werden beim Einkauf noch handgeschriebene Quittungen auf Schreibblöcken erstellt, wie es sie in der Kindheit gab. Ein Edeka  so simple, erstaunlich, und dann so gut besucht. Der kleine Ausflug war zauberhaft. Es war schön, gefahren zu werden, zu pausieren. Dann lesen , stricken, einfach es gut zu haben.

Wie fühlt ihr euch?

Bei allen Nachrichten, spürt ihr auch nach, was und warum wir wie fühlen? Was wir aber auch selber dazu beitragen können, dass wir nicht erstarren wie hypnotisiert. Ich tue es nun immer wieder, befragen meine Haltung Einstellung. Versuche in Zuversicht zu bleiben.

Dieser Herbst ist so anders, ich bin kaum noch bei Gruppentreffen, das spontane : „Ich komme auch!“ ,fällt aus. Und eigentlich weiß ich, dass es gut und richtig ist. Gerade die vielen kleinen beunruhigeren Nachrichten zeigen, wir wissen nicht, was noch kommt . Dänemark nur noch für uns aus SH offen, aber wir sind kurz davor, auch dass zu verspielen, sie haben engere Grenzwerte, wur sind kurz davor, dann ist der Weg zum Strand auf Römö zu. Dann dürfen nur noch Pendler und Lebensgefährten reisen, iDK besuchen, das wird unsere Läden und Firmen hier hart treffen.

aber wer mietet in Zukunft nun noch ein Ferienhaus, wenn er dann nicht mit Rückzahlung der Kosten stornieren kann, so sollen die Verträge formuliert sein. Dabei wachsen auch in DK die Zahlen.

Und weiteres Hotel in SH nun mit erkrankten Personal, hoffentlich bleiben Schulen offen. Da vergeht einem die Lust, einfach in ein Konzert Lesung, Bummel sich aufzumachen. Im Restaurant die Speisekarte zu studieren.

Wir werden immer mehr Menschen mit Abstand. Völlig unnormal und doch nun alltäglich. Man rückt immer weg vom anderen.

Ich muss sagen, ich bin nicht mehr so aktiv, lese wohl mehr, aber auch fühle ich alles wie eine bleierne Schwere, diese Unsicherheit, weil es ist wie vor einem heftigen Sturm. Man schützt sich, sichert Haus und Hof und dann muß man abwarten, den Sturm. Der von heute Nacht war harmlos, es war nur Vorbote, Aber wenn wir am Barometer früher sahen, wie massiv der Luftdruck fiel, wenn dann es heftig wurde..dann wussten wir was zu tun, nicht, abwarten, nicht in stürmisch. Bei heftigen Böen steigt man nicht aufs Dach um dann zu sichern, das geht nur vorher. Hinterher schauen, Reparatur. Aber diese Stütme kannten wir, wenn Orkanböen uns überzogen.

Und wir wissen aber nicht wie nun unser Winter mit der Pandemie wird. Ich sah viele Krankenwagen in der Schweiz vor der Notaufnahme diese Woche, Überlastung, das ist unsere Sorge, was muten wir unserem med. Personal noch zu? Also zuviel tun, gibt es nicht, vorher, aber so blöde sein und Klopapier und Mehl hamstern brauchen wir auch nicht.

Ich werde nun weniger werkeln , das tut mir mal gut. wenn Fuß wieder fit, spazieren gehen draußen, irgendwie neue Rituale entwickeln zum Winter, mir fällt schon was ein, aber mal nicht fleißig tüchtig, sein, Garten und Co dürfen einfach sich selbst überlassen werden. Man darf einfach auch echtes Nichtstun leben. Und verträumten Tag haben. Warum nicht?

Sich einfach sammeln wie die Maus Frederik, das werde ich tun, Farben, Formen, Licht Sonne Wolken, Moore, Wellen, Sandstrand, Steilküsten, Deiche, ja die inneren Speicher füllen..

Zum Handspindeln,

Ich bekam eine Anfrage, und recherchierte, was es im Netz Anleitungen gibt und will sie euch nicht vorenthalten.

Spinnoff las ich sehr gerne, und heute entdeckte ich das.

https://www.google.com/amp/s/spinoffmagazine.com/amp/about-drop-spindle-spinning/

Bei youtube bei Schacht und Woolery gute Info,

Fängt an, ich entdeckte noch einen guten Beitrag was genau mit der Faser beim Spinnen passiert, viel Vergnügen!